Allgemein

Du findest keine Zeit zum Malen? Probiere das!

Es ist schon interessant was wir alles tun, anstatt unser Hobby zu pflegen. Eigentlich würden wir ja gerne endlich unsere Malfähigkeiten ausbauen (hier kannst Du beliebig alles Mögliche einsetzen), aber stattdessen seufzen wir lieber  "Ach, ich würde ja auch so gerne (viel mehr) malen! Aber ich habe einfach keine Zeit dazu! Der Job, die Kinder, der Haushalt, Termine..."

Geht es Dir auch so? Dann bist Du nicht die/der Einzige, und ich gebe es nicht gerne zu, aber auch mir ging es lange so. Heute bereue ich es, denn ich habe diese Zeit verloren. Trotzdem ist es nie zu spät! Und mit den folgenden drei Tips fällt es Dir bestimmt leichter, mehr Zeit für Dein Hobby freizuschaufeln. 

1. Sag JA! zum Malen!

Ja! Das ist tätsachlich der erste Schritt. Erlaubst Du es Dir, Zeit für Dein Hobby einzuplanen?  Wie oft denkst Du, das andere Dinge wichtiger sind? Wichtiger als Du. Wichtiger als Deine Bedürfnisse, Leidenschaften, Träume und Wünsche. Wenn Du zu Deinem Hobby, Deiner Leidenschaft ja sagst, sagst Du auch ja zu Dir selbst. 

Ich bin davon überzeugt das wir nie so beschäftigt sind, das wir nicht wenigstens 10 Minuten mehrmals die Woche oder sogar täglich für unser Hobby aufbringen könnten. Und wenn Du erstmal dran sitzt, werden es ganz schnell mehr als 10 Minuten!

Manchmal bekommen wir ein komisches Gefühl im Bauch, wenn wir daran denken, uns Zeit für uns selbst zu nehmen. Oft steckt die Angst dahinter, das der Alltag dann nicht mehr rund läuft, oder das wir egoistisch sind. Kennst Du das? Dann stell Dir doch einfach mal vor, Du nimmst Dir jeden Tag diese Zeit- sagen wir mal 15 Minuten - zum Malen. Glaubst Du wirklich, Dein Haushalt versinkt im Chaos? Deine Kinder entgleiten Dir, Deine Ehe geht in die Brüche, Du vernachlässigst Deinen Job, kommst nicht durch´s Studium, oder was Dir sonst noch als Horrorszenario einfällt?

Vielleicht musstest Du jetzt schmunzeln 🙂 ich hoffe es! Wenn Dich innere Stimmen davon abhalten, Dir diese Zeit für Dich zu nehmen, probiere folgende Übung: setz Dich hin und spreche die Befürchtungen laut aus, übertreibe ruhig ein bisschen. "Oh, ich male jetzt 15 Minuten, Du meine Güte, ich werde meinen Job verlieren und auf der Straße landen!" Ich finde diese Übung jedes Mal sehr erhellend. Es ist wirklich faszinierend, was für absurde Gedanken sich oft in unserem Kopf tummeln!

Wenn Du Dir erstmal Deine 10 Minuten täglich freigeschaufelt hast, wirst Du diese Zeit sehr schnell sehr genießen. Du wirst von den vielen Vorteilen des Kreativseins profitieren. 

Übrigens: Es gibt da so eine Sache. Sie ist meiner Meinung nach recht sinnlos, wird aber exzessiv betrieben und bietet ein großes Potential an Zeitgewinn: Fernsehen!

2. Mache Dein Hobby sichtbar und greifbar!

Aaah, ich liebe das! Genieße diesen Schritt in vollen Zügen, denn beim ersten Mal ist es am Schönsten! 😉

Packe alle Deine Materialien aus! Raus damit aus ihren Original- und Umverpackungen! *hüpfhüpf*

Dann suche Dir einen schönen Platz in Deiner Wohnung, der zu Deinem Malort wird. Ganz toll wäre es natürlich, wenn Du einen eigenen Schreibtisch hast, an dem Du Deine Kreativmaterialien aufbauen kannst. Oder eine Ecke, in der Du z.B. Deine Staffelei und Deine Farben aufstellen kannst. Wenn Du diese Möglichkeit und diesen Platz nicht hast, dann kannst Du auch z.B. eine Fensterbank nehmen, und dort Deine Pinsel, Farben und das Bild, an dem Du aktuell malst, hübsch drapieren. Ich finde, das ist nicht nur zweckvoll, sondern sieht sogar sehr dekorativ aus. Und es bringt so eine schöne, gemütliche Energie in die Wohnung.

Wichtig ist einfach, das Du Dein Hobby SICHTBAR und GREIFBAR machst. Wenn Du Deine Malsachen ständig im Blick hast, wirst Du viel leichter dran bleiben. Und wenn Deine Materialien mit ein paar Handgriffen bereit zum Einsatz sind, fällt auch noch die Hürde weg, den ganzen Kram erst auspacken und nachher wieder wegzuräumen.

3. Plane Deine Kreativzeit feste ein!

Mache die Zeit für Deine Kunst zu einem wichtigen, festen Termin! Nicht zu etwas, das, wenn es vielleicht passt, irgendwo dazwischen geschoben wird. Nimm Dich selbst wichtig (siehe Punkt 1)! Es ist ein so schönes und befriedigendes Gefühl, wenn Deine Bilder Deine Wände schmücken, Deine Mappe wächst und Du immer sicherer und besser im Umgang mit Farbe, Pinsel und Stiften wirst. Umso länger Du dran bleibst, und umso mehr sich die positiven Wirkungen in Deinem Leben bemerkbar machen, umso kleiner wird Deine Bereitschaft darauf zu verzichten. Aber gerade wenn Du Dich gerade frisch dazu entschlossen hast, können Dir noch ganz leicht innere Stimmen, Zweifel, und sogar Schuldgefühle dazwischen kommen. Du wärst nicht die erste Person, deren Vorhaben daran scheitert. Aber Du musst das nicht zulassen!

Nimm Dir einen schönen Stift und trage Dir Deine Kreativzeit in Deinen Kalender ein. Wähle wenn es geht am besten Zeiten, in denen die Wahrscheinlichkeit, das Dir etwas dazwischen kommt, möglichst gering ist. Wenn Du merkst, das Du tatsächlich Schwierigkeiten damit hast, Zeit für Dich einzuplanen, kannst Du einen Vertrag aufsetzen. Und zwar mit Dir selbst! Halte mit Dir selbst vertraglich fest, dass Du Dir mindestens 5x die Woche für 10 Minuten Zeit zum Malen nimmst. Wenn Du Dir 2 Tage einräumst, an denen etwas dazwischen kommen darf, macht es Dir den Start vielleicht leichter.

Und jetzt bin ich neugierig:

Wieviel Zeit nimmst Du Dir zum Malen und für Dich selbst, und mit welchen "Widersachern" hast Du so zu kämpfen?

Und jetzt entschuldige mich bitte... ich muss zurück an meinen Maltisch 😉

button

2 thoughts on “Du findest keine Zeit zum Malen? Probiere das!

  1. Hallo liebe Regina,

    tolle Seite hast Du hier und wie recht Du hast! Ich habe erst kürzlich mit dem Malen wieder angefangen und ich nehme mir dafür die Zeit abends, wenn meine Kinder im Bettchen sind. Manchmal bin ich dann zwar eigentlich hundemüde, aber wenn ich mich dann aufgerafft habe und bin ich wieder voll drin. Und dann vergeht die zeit wie im Flug… anfangs hatte ich noch etwas schwierigkeiten mit der Regelmäßigkeit, aber mittlerweile ist es meine feste „Abendbeschäftigung“ geworden und ich kann danach entspannt und oft erfreut über mein Erschaffenes ins Bett gehen. 😉

    Liebe Grüße, Carolin

    Ps: Freue mich auch über einen Besuch von Dir auf meiner Seite!

    1. Hallo Carolin,
      vielen Dank für die Blumen! 🙂 Und vielen Dank für das Freebie auf Deiner Seite, ich habe Deine Geschenkanhänger schon im Gebrauch!
      Sehr schön, das Du wieder malst! Ich habe genau wie Du wieder damit angefangen… wenn mein Kleiner abends im Bett lag. Jetzt ist er ja nicht mehr ganz so klein und malt übrigens kräftig mit! Vielleicht hast Du Dein künstlerisches Gen ja auch weitervererbt! 😉

      Liebe Grüße, Regina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.