Du findest keine Zeit zum Malen? Probiere das!

Eigentlich würdest Du ja gerne Deine Malfähigkeiten ausbauen. Vor allem, da es jetzt nicht nur Dein Hobby ist, Du willst damit (in Zukunft) Geld verdienen. Aber da sind die Kinder, der Haushalt, Termine, vielleicht noch ein Hauptjob...

So lange Malen und Kunst "nur" Dein Hobby ist, ist das zwar schade, aber die Nachteile halten sich in Grenzen. (Und ja, ich finde es hat auch Nachteile, wenn man sich keine Zeit für sein Hobby nimmt! 😉 ) Wenn Du aber Musterdesigner/in werden möchtest, dann ist es essentiell, das Du Dich um Dein Business kümmerst. Und das bedeutet, dass Du malst.

Vielleicht prokastinierst Du? (Prokastination: sich mit Tätigkeiten beschäftigen, die man nur tut, um etwas Anderes aufzuschieben oder zurückzustellen.) Dann ist dieser Blogbeitrag für Dich interessant! Vielleicht schaffst Du es aber einfach nicht, Dir Zeit freizuschaufeln. Dann lies hier weiter, ich habe ein paar Tips für Dich! 🙂

Du findest keine Zeit zum Malen? Probiere das!

1. Sag JA! zum Malen!

Ja! Das ist tätsachlich der erste Schritt. Erlaube es Dir, Zeit für Dein Business einzuplanen!  Wie oft denkst Du, das andere Dinge wichtiger sind? Wichtiger als Du? Wichtiger als Deine Bedürfnisse, Leidenschaften, Träume und Wünsche? Du hast sehr wahrscheinlich den Wunsch, dieses Business zu starten (oder voranzubringen), weil Du etwas in Deinem Leben verändern willst. Wenn Du zu Deinem Business ja sagst, sagst Du auch ja zu Dir selbst!

Ich bin davon überzeugt, dass Du nicht so beschäftigt bist, um nicht wenigstens 10 Minuten mehrmals die Woche oder sogar täglich für Dein Business (für Dich!) aufbringen zu können. Und wenn Du erstmal dran sitzt, werden es ganz schnell mehr als 10 Minuten.

Manchmal bekommen wir ein komisches Gefühl im Bauch, wenn wir daran denken, uns Zeit für uns selbst zu nehmen. Oft steckt die Angst dahinter, das der Alltag dann nicht mehr rund läuft, oder das wir egoistisch sind. Kennst Du das? Dann stell Dir doch einfach mal vor, Du nimmst Dir jeden Tag diese Zeit- sagen wir mal 15 Minuten - zum Malen. Glaubst Du wirklich, Dein Haushalt versinkt im Chaos? Deine Kinder entgleiten Dir, Deine Ehe geht in die Brüche, Du vernachlässigst Deinen Job, kommst nicht durch´s Studium, oder was Dir sonst noch als Horrorszenario einfällt?

Vielleicht musstest Du jetzt schmunzeln 🙂 ich hoffe es! Es ist wirklich faszinierend, was für absurde Gedanken sich oft in unserem Kopf tummeln! Wenn Du Dir erstmal Deine 10 Minuten täglich freigeschaufelt hast, wirst Du diese Zeit sehr schnell sehr genießen. Du wirst von den vielen Vorteilen des Kreativseins profitieren. Jedes Mal, wenn Du Deinen Pinsel oder Stift in die Hand nimmst, kommst Du Deinem Ziel näher. Du generierst Einnahmen, kannst den unliebsamen Hauptjob aufgeben und hast mehr Zeit für Deine Familie. Du verwirklichst Dich selbst. Spürst Du, wie wichtig es ist?

Übrigens: Es gibt da so eine Sache. Sie ist meiner Meinung nach recht sinnlos, wird aber exzessiv betrieben und bietet ein großes Potential an Zeitgewinn: Fernsehen!

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2. Mache Deinen Beruf sichtbar und greifbar!

Aaah, ich liebe das! Genieße diesen Schritt in vollen Zügen, denn beim ersten Mal ist es am Schönsten! 😉

Packe alle Deine Materialien aus! Raus damit aus ihren Original- und Umverpackungen! *hüpfhüpf*

Dann suche Dir einen schönen Platz in Deiner Wohnung, der zu Deinem Malort wird. Ganz toll wäre es natürlich, wenn Du einen eigenen Schreibtisch hast, an dem Du Deine Kreativmaterialien aufbauen kannst. Oder eine Ecke, in der Du z.B. Deine Staffelei und Deine Farben aufstellen kannst. Wenn Du diese Möglichkeit und diesen Platz nicht hast, dann kannst Du auch z.B. eine Fensterbank nehmen, und dort Deine Pinsel, Farben und das Bild, an dem Du aktuell malst, hübsch drapieren. Ich finde, das ist nicht nur zweckvoll, sondern sieht sogar sehr dekorativ aus. Und es bringt so eine schöne, gemütliche Energie in die Wohnung.

Wichtig ist einfach, das Du Deinen Beruf SICHTBAR und GREIFBAR machst. Wenn Du Deine Malsachen ständig im Blick hast, wirst Du viel leichter dran bleiben. Und wenn Deine Materialien mit ein paar Handgriffen bereit zum Einsatz sind, fällt auch noch die Hürde weg, den ganzen Kram erst auszupacken und nachher wieder wegzuräumen.

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3. Plane Deine Kreativzeit feste ein!

Mache die Zeit für Deine Kunst zu einem wichtigen, festen Termin! Nicht zu etwas, das, wenn es vielleicht passt, irgendwo dazwischen geschoben wird. Nimm Dich selbst wichtig (siehe Punkt 1)! Und denke daran, es ist kein Hobby, Du willst Dir eine Lebensgrundlage aufbauen! Es ist ein so schönes und befriedigendes Gefühl, wenn Deine Mappe wächst, Du Produkte erstellst und immer sicherer und besser im Umgang mit Farbe, Pinsel und Stiften wirst. Umso länger Du dran bleibst, und umso mehr sich die positiven Wirkungen in Deinem Leben bemerkbar machen, umso kleiner wird Deine Bereitschaft darauf zu verzichten. Aber gerade wenn Du Dich frisch dazu entschlossen hast, können Dir noch ganz leicht innere Stimmen, Zweifel, und sogar Schuldgefühle dazwischen kommen. 

Nimm Dir einen schönen Stift und trage Dir Deine Kreativzeit in Deinen Kalender ein. Wähle wenn es geht am besten Zeiten, in denen die Wahrscheinlichkeit, dass Dir etwas dazwischen kommt, möglichst gering ist. Wenn Du merkst, dass Du tatsächlich Schwierigkeiten damit hast, Zeit für Dich einzuplanen, kannst Du einen Vertrag aufsetzen. Und zwar mit Dir selbst! Halte mit Dir selbst vertraglich fest, dass Du Dir mindestens 5x die Woche für 10 Minuten Zeit zum Malen nimmst. Wenn Du Dir 2 Tage einräumst, an denen etwas dazwischen kommen darf, macht es Dir den Start vielleicht leichter.

Durch das tägliche Malen entfaltet sich immer mehr Dein Stil, und das ist wichtig für Dein Business! Dein STIL ist das, woran Dich Deine Fans und auch Kunden erkennen. Er ist das, was DICH AUSMACHT, und womit Du Dein Geld verdienst! 

Ich habe mir das für mich sehr zu Herzen genommen. In meinem Beruf  male ich natürlich sehr viel, aber es gibt auch Tage, an denen andere Sachen zu tun sind. Die Webseite überarbeiten, Marketingmaterial in Photoshop erstellen, diesen Blogbeitrag schreiben. Trotzdem gibt es keinen Tag, an dem ich nicht trotzdem 10 Minuten male, und wenn es manchmal nur Bleistiftzeichnungen sind!

Und jetzt bin ich neugierig:

Schreib doch mal in die Kommentare: Wieviel Zeit nimmst Du Dir zum Malen und für Dich selbst, und mit welchen "Widersachern" hast Du so zu kämpfen?

Und jetzt entschuldige mich bitte... ich muss zurück an meinen Maltisch 😉

2 Comments

  1. Carolin 7. Dezember 2017 at 12:53

    Hallo liebe Regina,

    tolle Seite hast Du hier und wie recht Du hast! Ich habe erst kürzlich mit dem Malen wieder angefangen und ich nehme mir dafür die Zeit abends, wenn meine Kinder im Bettchen sind. Manchmal bin ich dann zwar eigentlich hundemüde, aber wenn ich mich dann aufgerafft habe und bin ich wieder voll drin. Und dann vergeht die zeit wie im Flug… anfangs hatte ich noch etwas schwierigkeiten mit der Regelmäßigkeit, aber mittlerweile ist es meine feste “Abendbeschäftigung” geworden und ich kann danach entspannt und oft erfreut über mein Erschaffenes ins Bett gehen. 😉

    Liebe Grüße, Carolin

    Ps: Freue mich auch über einen Besuch von Dir auf meiner Seite!

    1. Regina Dambeck 7. Dezember 2017 at 16:34

      Hallo Carolin,
      vielen Dank für die Blumen! 🙂 Und vielen Dank für das Freebie auf Deiner Seite, ich habe Deine Geschenkanhänger schon im Gebrauch!
      Sehr schön, das Du wieder malst! Ich habe genau wie Du wieder damit angefangen… wenn mein Kleiner abends im Bett lag. Jetzt ist er ja nicht mehr ganz so klein und malt übrigens kräftig mit! Vielleicht hast Du Dein künstlerisches Gen ja auch weitervererbt! 😉

      Liebe Grüße, Regina

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