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Kreativitätskrise – warum Dir manchmal die Ideen fehlen

Wenn Du Künstler(in) bist, hast Du garantiert schon einmal vor einem leeren Blatt, vor einer leeren Leinwand gesessen, ohne die geringste Ahnung, was Du jetzt malen könntest. Der totale Ideensupergau. Umso schlimmer, wenn Du ein Business hast und von Deinen Ideen lebst. 

Ich möchte Dir in diesem Blogbeitrag keine X Inspirationsquellen oder Y schnelle Wege nennen, wie Du neue Ideen findest. (Das mache ich aber ein Andermal, versprochen! 😉 )Heute möchte ich nur einen Gedanken dazu mir Dir teilen, woher diese Kreativitätskrise kommt. Ich habe nämlich mal bei mir selbst beobachtet, wann dieser Zustand immer auftaucht.

Das ist immer dann, wenn ich ein Projekt abgeschlossen habe und mich gleich ins Nächste stürzen will. Also, ich meine ein großes Projekt, nicht wenn ich meinen neuen Blogbeitrag geschrieben habe. Aber wenn ich zum Beispiel ein neues Produkt erstellt habe und es online gegangen ist, oder wenn ich ein Tutorial gedreht habe. Dann habe ich danach erstmal dieses berühmte Brett vorm Kopf.

Aber da ist nicht nur dieses Brett, sondern da sind auch schöne Gefühle. Das ich wieder einen Schritt weiter bin. Das ich etwas Neues dazugelernt und Erfahrungen gesammelt habe. Und ich bin auch unheimlich stolz auf mich. Ich freue mich über mein Produkt und darüber, dass andere Menschen sich daran erfreuen werden.

Halte doch mal inne!

Üblicherweise stürzen wir uns gleich ins nächste Projekt. Aber hast Du Dir stattdessen schon mal einfach die Zeit genommen, die schönen Gefühle zu genießen? Ich glaube, wir erkennen unsere Leistungen viel zu oft gar nicht richtig an. Ach ja, toll gemacht, gleich weiter zum Nächsten.

Hast Du schon mal ausprobiert, Deinen Erfolg zu feiern? Damit meine ich nicht das Du nachschaust, ob Dein Produkt schon verkauft wurde. Sondern einfach den Erfolg, das Du es fertig gestellt hast! ​

Ich habe es mir mittlerweile zur Gewohnheit gemacht, richtig in diese schönen Gefühle einzutauchen. (Eine tolle Gewohnheit, wie ich finde!) Ich nehme mir zwei Stunden frei und gehe brunchen, oder lege mich auf den Balkon in die Sonne. Und das wirklich aus dem Gefühl heraus: „Toll ich habe etwas geschafft, und jetzt mache ich etwas Schönes und genieße währenddessen meinen Stolz darauf und meine Freude darüber!“

Was hat das jetzt mit dem Brett vorm Kopf zu tun? Sehr viel, finde ich. Denn danach sprudeln meine Ideen wieder, als hätte ich einen Springbrunnen im Kopf.

Vielleicht ist dieses Fehlen der Inspiration manchmal eine Aufforderung dazu, nicht einfach nur immer weiter zu hetzen. Sondern auch mal inne zu halten, und uns ganz bewusst darüber zu freuen was wir geschafft haben.

Inspiration ist etwas, das zu Dir kommt. Oder es kommt aus Dir heraus, in beiden Fällen musst Du sie auf jedem Fall wahrnehmen. Oft ist es gar nicht das Problem, dass da nichts zum Wahrnehmen vorhanden wäre. Aber es braucht dazu einen offenen Geist. Den kannst Du Dir kultivieren durch Genuß, Ruhe, Entspanntheit und Selbstliebe. 

Wie ist das bei Dir? Nimmst Du Dir die Zeit dazu? Und hast Du manchmal eine Kreativitätskrise?

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